{"id":18,"date":"2018-02-22T14:12:44","date_gmt":"2018-02-22T14:12:44","guid":{"rendered":"http:\/\/bethesdabaptisten.de\/?page_id=18"},"modified":"2025-10-03T07:38:10","modified_gmt":"2025-10-03T07:38:10","slug":"unser-glaube","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/bethesdabaptisten.de\/?page_id=18","title":{"rendered":"Unser Glaube"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: center;\"><strong>Glaubensbekenntnis der Bethesda Baptisten Kapelle<\/strong><\/p>\n<p><strong>Vorwort:<\/strong> Unsere Glaubensgrundlage ist die Bibel und nichts als die Bibel. In diesen &#8222;Glaubensgrunds\u00e4tzen&#8220; haben wir festgehalten, wie wir als Gemeinde die Heilige Schrift in Ihren Hauptaussagen verstehen. Dieses Papier erhebt keinesfalls den Anspruch, gleichwie die Bibel &#8222;inspiriert&#8220; zu sein. Aber wir wollen darin offen darlegen, was wir glauben, und welchen Weg wir gehen.<\/p>\n<p><strong>Die Bibel<\/strong> oder Heilige Schrift ist das niedergeschriebene Wort Gottes und besteht aus den 66 B\u00fcchern des Alten und Neuen Testaments. Wir glauben, da\u00df die Heilige Schrift von Gott eingegeben und durch Seine Kraft bewahrt ist, (2 Tim. 3,15-17; Psalm 12,7-8; 2 Petrus. 1,19-21; Matt. 24,35;) im Neuen Testament durch den griechischen Mehrheitstext (d.h. den Textus Receptus), und im Alten Testament durch den Hebr\u00e4ischen Masoretischen Text. Wir erkennen alle \u00dcbersetzungen an, die auf diesen Texten basieren, haupts\u00e4chlich die King James Authorized Version von 1611 im Englischen und die Revidierte Lutherbibel 2016 im Deutschen. Die Bibel ist die Autorit\u00e4t in allen Fragen der Glaubenslehre, des christlichen Wandels und der Ordnung in der Gemeinde. Wir lehnen alle modernen \u00dcbersetzungen ab, weil sie Gottes Wort an vielen wichtigen Stellen ver\u00e4ndern. (5 Mose 4,2; Spr\u00fcche 30,5-6; Offenbarung 22,18-19).<\/p>\n<p><strong>Der eine wahre Gott<\/strong> existiert ewiglich ohne Ursprung und Ende. (1 Mose 1,1.) Wir glauben an den einzigen, (5 Mose 6,4) allm\u00e4chtigen, (1Mose 17,1) lebendigen (Matt. 22,32.) und dreieinigen Gott, der in drei Personen existiert: Vater, Sohn und Heiliger Geist. (1 Johannes 5,7).<\/p>\n<p><strong>Der Herr Jesus Christus<\/strong> ist ewiger Gott (Joh. 1,1-3; 1 Joh. 5,20) und wahrer Mensch 1 Tim. 2,5-6). Wir glauben an seine jungfr\u00e4uliche Empf\u00e4ngnis (Matt. 1,18-23), an sein s\u00fcndloses Leben (Heb. 4,15), an seinen stellvertretenden Opfertod (2 Kor. 5,21), an seine leiblicheAuferstehung (Lukas 24,26-42), an seine leibliche Himmelfahrt (Apg. 1,9), und an seine leibliche Wiederkunft (Apg. 1,11).<\/p>\n<p><strong>Der Heilige Geist<\/strong> ist eine Person (Joh. 16,7), ein Teil der Dreieinigkeit, gleichgestellt dem Vater und dem Sohne. (1 Joh. 5,7) Er \u00fcberf\u00fchrt die Welt von S\u00fcnde (Joh. 16,8-10). Er bewirkt wahre Umkehr und Glauben.<br \/>\nEr schenkt die Wiedergeburt, das neue Leben aus Gott (Joh. 3,5) und die Gliedschaft am Leib Christi (1 Kor. 12,13). Er bewohnt den Gl\u00e4ubigen (R\u00f6m. 8,9) und versiegelt ihn (Eph. 1,13-14).<br \/>\nDer Heilige Geist m\u00f6chte jedes Kind Gottes erf\u00fcllen (Eph. 5,18) und in das Bild Jesu Christi umgestalten (2 Kor. 3,17-18). Er bewirkt die Frucht des Geistes (Gal. 5,22).<br \/>\nDer Heilige Geist schenkt den Gl\u00e4ubigen Gnadengaben, (R\u00f6m. 12,3-8; 1 Kor. 12,8-11). Wir glauben jedoch, dass keine bestimmte Gabe als Beweis der Wiedergeburt angesehen werden darf (1 Kor. 12,28-20).<\/p>\n<p><strong>Der Mensch<\/strong> ist von Gott geliebt (Joh. 3,16). Er ist eine direkte Sch\u00f6pfung Gottes (1 Mose 1,26-27). Die verschiedenen Evolutionstheorien lehnen wir ab.<br \/>\nNach seiner Erschaffung fiel der Mensch in S\u00fcnde (1 Mose 3,1-24) und starb geistlich (1 Mose 2,17). Darum ist er jetzt von Natur aus ein verlorener S\u00fcnder (R\u00f6m. 3,23; Eph. 2,1).<br \/>\nAus diesem Zustand kann sich der Mensch weder auf dem Weg der Religionen, noch durch Philosophien und eigene Anstrengungen erretten (Eph. 2,8-9). Er braucht die neue Geburt aus Gott (Joh. 3,7).<\/p>\n<p><strong>Das Heil<\/strong> ist eine vollkommene, ewige Erl\u00f6sung durch die Gnade Gottes (Eph. 2,8-9). Es wird nicht auf sakramentalem Weg, sondern als freies Geschenk durch den Glauben an den Herrn Jesus Christus und sein vollendetes Werk am Kreuz auf Golgatha empfangen (R\u00f6m. 3,24.28; Titus 3,5-7).<br \/>\nDie Bibel sagt, dass der Herr seine Kinder durch den Glauben zur Seligkeit bewahrt (1 Petrus 1,3-5). Wir als Gemeinde glauben daher, das wahrhaft Wiedergeborene nicht mehr verloren gehen k\u00f6nnen (Joh. 10,27-30; R\u00f6m. 8,28-30).<\/p>\n<p><strong>Die Gemeinde<\/strong> Jesus Christi besteht aus allen wahren Gl\u00e4ubigen (1 Kor. 12,13). Sie ist der Leib und die Braut Christi (Eph. 1,22.23; 5,25-32). Die Glieder der universalen Gemeinde versammeln sich in \u00f6rtlichen Gemeinden zur Anbetung, zur Erbauung der Gl\u00e4ubigen und zur weltweiten Verk\u00fcndigung des Evangeliums (Apg. 2,42; 1 Thess. 1,8).<br \/>\nJede \u00f6rtlich versammelte Gemeinde untersteht direkt dem Haupt der Gemeinde (Kol. 1,18), kann aber mit anderen bibeltreuen Gemeinden Gemeinschaft pflegen und zusammenarbeiten (2 Kor. 8,1-5; Kol. 4,16).<\/p>\n<p><strong>Das Christliche Leben<\/strong> ist ein Leben in der Nachfolge Jesu. Diese Nachfolge ist nur in Verbindung mit Jesus Christus m\u00f6glich (Joh. 15,1-8). Die geistliche Verbindung des Gl\u00e4ubigen mit Christus wird an der Frucht des Geistes (Gal. 5,22) und insbesondere an der Liebe zu Gott, zum Bruder und dar\u00fcber hinaus zu allen Menschen sichtbar (1 Kor. 13, 1 Joh. 5,1-3).<br \/>\nDer Staatsgewalt sind wir untertan (R\u00f6m. 13,1.7) sofern dadurch die Gebote Gottes nicht verletzt werden (Apg. 5,29).<\/p>\n<p><strong>Taufe und Abendmahl<\/strong> sind Verordnungen des Herrn Jesus mit symbolischem Charakter. Wir glauben, dass zur Zeit des Neuen Testaments nur Menschen getauft wurden, die vom falschen Weg umgekehrt waren (Apg. 2,38; 9,18-19), denen der Herr das Herz ge\u00f6ffnet hatte (Apg. 16,14-15) und die wirklich gl\u00e4ubig geworden waren (Apg 8,12.37; 18,8).<\/p>\n<p>Die biblische Taufe ist die \u00e4u\u00dferliche Darstellung der innerlichen Realit\u00e4t im Herzen des Erretteten. Durch seinen Gehorsamsschritt bekennt er sich zum Glauben an seinen gekreuzigten, begrabenen und auferstandenen Erl\u00f6ser (R\u00f6m. 6,3-11).<\/p>\n<p>Das Mahl des Herrn wirkt keine Vergebung der S\u00fcnden, sondern st\u00e4rkt die Kinder Gottes durch das Gedenken an die wunderbare Liebe Gottes und an den aufopfernden Gehorsam Jesu Christi (1 Kor. 11,23-26). Es ist Gottes Wille, dass am Mahl nur Wiedergeborene teilnehmen. Eine Selbstpr\u00fcfung sollte in jedem Fall vorausgehen (1 Kor. 11,27-32).<\/p>\n<p><strong>Satan<\/strong> existiert als Person und ist der gro\u00dfe Gegenspieler Gottes und aller Gl\u00e4ubigen (Joh. 8,44; Offenbarung 12,1-12). Er befehligt ein Heer von D\u00e4monen (Eph. 6,11-12). Durch den Tod und die Auferstehung Christi sind diese M\u00e4chte der Finsternis bereits besiegt und sehen ihrem endg\u00fcltigen Untergang entgegen (Offenbarung 20,10).<\/p>\n<p><strong>Die Wiederkunft Jesu Christi<\/strong> ist eine jederzeit m\u00f6gliche Tatsache (Matt. 24,42-44; 1 Thess 5,1-2). Zuerst wird er kommen, um die Gemeinde zu entr\u00fccken (1 Thess. 4,16-17), dann wird er die V\u00f6lker richten (Matt. 25,31-46) und auf der Erde das tausendj\u00e4hrige Reich aufrichten (Offenbarung 20,1-6).<\/p>\n<p><strong>Das Zuk\u00fcnftige Leben<\/strong> bedeutet die bewusste Existenz der Toten (Lukas 16,19-31), die Auferstehung des Leibes (Joh. 5,28-29), das Gericht und die Belohnung der Gl\u00e4ubigen (2 Kor. 5,10), das Gericht und die ewige Verdammnis der Ungl\u00e4ubigen (Offenbarung 20,11-15), das ewige Leben der Geretteten (Joh. 3,16) und die ewige Strafe der Verlorenen in der H\u00f6lle (Matt. 25,46; 2 Thess. 1,8-9).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Glaubensbekenntnis der Bethesda Baptisten Kapelle Vorwort: Unsere Glaubensgrundlage ist die Bibel und nichts als die Bibel. In diesen &#8222;Glaubensgrunds\u00e4tzen&#8220; haben wir festgehalten, wie wir als Gemeinde die Heilige Schrift in Ihren Hauptaussagen verstehen. 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